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Bellagio – die Perle am Comer See
Auf unserem Weg nach Saint Tropez legen wir oft einen Zwischenstopp am Comer See ein. Auch dieses Mal haben wir im Hilton Hotel Como übernachtet und endlich hat es mit einem Besuch in Bellagio geklappt.
Bellagio gilt als einer der schönsten Orte am Comer See und stand schon bei unseren letzten Aufenthalten auf meiner Liste. Bisher ist es allerdings immer an der Anreise gescheitert. Die Tickets für die Fähre sind gerade in der Hauptsaison heiß begehrt und wer eines ergattern möchte, muss wirklich früh dran sein. Online buchen, diese Option gab es leider nicht, und morgens um 06.30 Uhr am Ticketschalter zu stehen, so stellen wir uns nicht den ersten Urlaubstag vor.
Dieses Mal bekamen wir von unserem Concierge im Hilton einen anderen Tipp: einfach mit dem Auto nach Bellagio fahren – und zwar möglichst früh. Also machten wir uns noch vor 8 Uhr morgens auf den Weg.
Und das war definitiv die richtige Entscheidung. Wir kamen entspannt in Bellagio an, fanden problemlos einen tollen Parkplatz und konnten die erste Stunde genießen, bevor die großen Besucherströme einsetzten.
Bellagio liegt wunderschön auf einer Landzunge, genau dort, wo sich der Comer See in seine beiden südlichen Arme teilt. Schon bei den ersten Schritten durch den Ort versteht man, warum Bellagio als die „Perle des Comer Sees“ bezeichnet wird: kleine Gassen, elegante Villen, wunderschöne Gärten und immer wieder dieser fantastische Blick auf den See.
Unser erster Stopp: die Gärten der Villa Melzi
Unser erster Weg führte uns in die wunderschönen Giardini di Villa Melzi d´Eril – und genau das würde ich euch auch empfehlen: Startet eure Besichtigung hier und kommt möglichst früh.
Die Villa Melzi wurde Anfang des 19. Jahrhunderts für Francesco Melzi d ´Eril erbaut, der eng mit Napoleon Bonaparte verbunden war. Die Villa selbst ist privat und kann nicht besichtigt werden, dafür sind die historischen Gärten, die Kapelle und das kleine Museum geöffnet.
Mein persönliches Highlight war der maurische Pavillon direkt am See. Der Blick von hier über das Wasser und die umliegenden Berge ist einfach spektakulär. Eine wundervolle Fotokulisse, die ich gleich ausgenutzt habe. Der Eintritt kostet 10 Euro pro Person, die Gärten öffnen um 10 Uhr.
Bellagios Altstadt – wunderschön, aber im August extrem voll
Nach unserem Spaziergang durch die Gärten der Villa Melzi ging es weiter in das historische Zentrum von Bellagio. Natürlich wollten wir auch duch die berühmte Salita Serbelloni schlendern – jene malerische, steile Gasse mit ihren Treppen, kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants, die man von so vielen Bildern aus Bellagio kennt.
Hier zeigte sich allerdings die andere Seite des Comer Sees im Hochsommer: Es war unglaublich voll. Unangenehm voll. Teilweise sah man vor lauter Touristen tatsächlich kaum noch etwas von den wunderschönen Gassen – außer den Himmel.
Um dem Trubel zu entgehen, es war auch schon Mittag, sind wir in ein unerwartet ruhiges und sehr elegantes Restaurant geflohen.
Mein Lunch-Tipp: Ristorante Genazzini 1788
Diese Adresse kann ich euch wirklich empfehlen. Das Restaurant liegt direkt am See und genau dieses Lage macht den Lunch zu etwas Besonderem. Man sitzt unmittelbar am Wasser und genießt einen fantastischen Blick über den See. Nach den vollen Gassen Bellagios war diese ruhige und elegante Atmosphäre eine Wohltat.
Preislich liegt das Genazzini sicherlich im gehobenen Bereich, aber für uns hat es sich absolut gelohnt. Die Küche setzt auf hochwertige, saisonale Produkte aus der Region.
Genau diese Kombination würde ich bei einem Besuch in Bellagio wieder genauso machen.
Dem Trubel am See, kann man übrigens am besten mit einer Bootstour entfliehen.
News aus Saint Tropez
Wir sind seit 13 Jahren jeden August und September in Saint Tropez. Deswegen werde ich nur Neueröffnungen vorstellen und meine liebsten Plätze, sofern ich noch nicht darüber geschrieben habe.
Felino
Eine neue Adresse, die perfekt zum besonderen Flair von Saint Tropez passt: FELINO am Place des Lices.
Erst im Juni 2026 eröffnet und Teil der renommierten Groupe Annie Famose, verbindet das Felino italienische Lebensart mit der unverwechselbaren Eleganz von Saint Tropez.
Schon das Interieur ist ein Erlebnis für sich: inspiriert vom glamourösen Italien der 60er-Jahre, mit Samt, Messing und Spiegeln sophisticated, sinnlich und wunderbar atmosphärisch.
Auf der Karte: moderne italienisch-mediterrane Küche unter der Leitung von Chef Roberto Rispoli. Pasta, intensive Aromen, frische Kräuter und Zitrusnoten – unkompliziert italienisch, aber mit einem sehr eleganten Twist.
Für mich eine der spannendsten Neueröffnungen der Saison und definitiv eine Adresse für eure Saint Tropez Liste.
Loulou Ramatuelle
Einer meiner liebsten Beachclubs an der Plage de Pampelonne.
Es eröffnete im Juni 2018 und ist damit seit 7 Sommer Teil der Beachclub Szene von Pampelonne. Besonders ist der sehr elegante, aber nie überladene Riviera Stil: Fischerhütten-Architektur, weiß gekalktes Holz, Naturtöne, Segeltücher und viel Grün. Das Konzept versteht sich als Hommage an die Côte d´ Azur der 1950er Jahre.
Loulou ist chic, aber niemals zu viel. Unbedingt reservieren, selbst im September ist hier noch viel los.
Le Yaca Saint Tropez
Das ist nicht nur ein wunderschönes 5 Sterne Hotel! Im Innenhof befindet sich ein wunderschöner Patio. Hier sind diese Bilder entstanden.
Wir gehen sehr gerne zum Aperitif an die Bar oder zum Dinner ins Yaca. Ein Geheimtipp, da man das als normaler Tourist gar nicht auf dem Schirm hat, wenn man nicht hier als Hotelgast übernachtet.
Zum Schluss noch ein paar Saint Tropez Impressionen, die gehen immer finde ich, auch wenn ich sie schon so oft gezeigt habe. Ende September bin ich nochmal in der Ecke, diesmal werde ich eine kleine Rundreise machen, Nizza, Cannes und Saint Tropez im Herbst.
Noch eine kleine Restaurant Empfehlung: Chez Chamille Ramatuelle Fisch Restaurant

Chez Chamille Ramatuelle Fisch Restaurant

Impressionen Saint Tropez
Und meine Looks im Urlaub!
Liebe Grüße
Eure Jeanny













